Internationale Stummfilmtage
Programm

Bei den 35. Internationalen Stummfilmtagen – Bonner Sommerkino ist der Eintritt zu allen Filmvorführungen im Arkadenhof der Universität Bonn frei – wir freuen uns jedoch über Ihre Spende! Der Einlass beginnt jeden Abend um 19.00 Uhr. Alle Filme werden live-musikalisch begleitet.

Donnerstag, 15. August, 21.00 Uhr, Arkadenhof der Universität Bonn

Madame in Nöten & Emanzipation der Frauen

Alice Guy startete ihre Karriere als erste Filmemacherin der Welt bei dem Filmproduzenten Léon Gaumont, dessen Produktion sie von 1897 bis 1906 leitete. In einigen ihrer Werke findet sich eine feministische Perspektive, die aus den Klischees der Massenproduktion heraussticht.

Donnerstag, 15. August, 21.00 Uhr, Arkadenhof der Universität Bonn

Gleiche Moral

Greta Garbo in einer ungewöhnlichen Rolle als moderne, mondäne Frau, die sich ihre Männer selbst aussucht und großen Wert auf ihre Unabhängigkeit legt.

Freitag, 16. August, 21.00 Uhr, Arkadenhof der Universität Bonn

Gefahren der Großstadt-Straße

Der in Zusammenarbeit mit der Münchner Polizei entstandene Film versucht anhand dokumentarischer Aufnahmen, nachgestellter Szenen und kleiner fiktiver Episoden über Zustände auf den Straßen, Verkehrsregeln, Verbrechertum und Einsätze der Ordnungsmächte zu informieren.

Freitag, 16. August, 22.30 Uhr, Arkadenhof der Universität Bonn

Der rote Kimono

Dorothy Davenport war mit dem drogensüchtigen Stummfilmstar Wallace Reid verheiratet und führte nach dem tragischen Tod ihres Mannes als Mrs. Wallace Reid einen öffentlichkeitswirksamen Kampf gegen die Laster der Menschheit.

Samstag, 17. August, 21.00 Uhr, Arkadenhof der Universität Bonn

Das verbotene Paradies

Mit Filmen wie CARMEN, MADAME DUBARRY und DIE BERGKATZE wurden Regisseur Ernst Lubitsch und sein Star Pola Negri in Deutschland berühmt, bevor beide nacheinander nach Hollywood engagiert wurden.

Samstag, 17. August, 22.30 Uhr, Arkadenhof der Universität Bonn

Kampf ums Glück

Stark beeinflusst von amerikanischen Filmen, die Ende der 1920er Jahre in Shanghai zu sehen waren, ist dieses vom China Film Archive neu restaurierte Werk eine überraschende Entdeckung.

Sonntag, 18. August, 17.00 Uhr, Kulturzentrum Brotfabrik

Filme von Alice Guy-Blaché

Als bis heute einzige Frau, die in Amerika ein Filmstudio leitete, drehte Alice Guy-Blaché in den
1910er Jahren unzählige Filme vieler Genres und Themen.

Sonntag, 18. August, 21.00 Uhr, Arkadenhof der Universität Bonn

Die weiße Hölle vom Piz Palü

Ein junges Paar, das einen Winterurlaub in den Dolomiten verbringt, wird auf dem Weg zum Gipfel des Piz Palü von einer Schneelawine überrascht.

Montag, 19. August, 21.00 Uhr, Arkadenhof der Universität Bonn

Nogent

Ein beliebter Sonntagsausflug der Pariser Bevölkerung aus den einfacheren Quartieren führt nach Nogent an die Ufer der Marne. Hierhin kommt man, um spazieren zu gehen, zu fischen oder Boot zu fahren.

Montag, 19. August, 21.00 Uhr, Arkadenhof der Universität Bonn

Nach Recht und Gesetz

Carl Theodor Dreyers leise Komödie um einen jungen Pastor und die überkommenen Traditionen in einem Dorf des 17. Jahrhunderts lief nur kurzzeitig in den deutschen Kinos.

Dienstag, 20. August, 21.00 Uhr, Arkadenhof der Universität Bonn

Willis Zukunftstraum

Wenig ist bekannt über den in Russland geborenen Paul Nikolaus Peroff, der in den USA und
Deutschland Zeichentrickfilme fürs Kino, den Heimkinomarkt und später auch fürs Fernsehen
herstellte.

Dienstag, 20. August, 21.00 Uhr, Arkadenhof der Universität Bonn

Peter Pan

Zu Beginn des Films fordert Autor James Matthew Barrie die Zuschauer auf, sich als Kinder zu fühlen und in eine Märchenwelt versetzen zu lassen.

Mittwoch, 21. August, 21.00 Uhr, Arkadenhof der Universität Bonn

Kavaliere für 24 Stunden

Der erste Film, in dem Stan Laurel und Oliver Hardy als Duo auftreten, beginnt im Gefängnis, aus dem die beiden mit allen Mitteln auszubrechen versuchen.

Mittwoch, 21. August, 21.00 Uhr, Arkadenhof der Universität Bonn

Das Lied vom alten Markt

Die eindrucksvolle Verfilmung der Kurzgeschichte KAIN UND ARTEM von Maxim Gorki spielt im vorrevolutionären Russland.

Donnerstag, 22. August, 21.00 Uhr, Arkadenhof der Universität Bonn

Das Bleichgesicht

Als Schmetterlingsjäger gerät Buster in die Gewalt eines Indianerstamms, der sich gegen die Ölfirmen wehrt, die ihr Land ausbeuten wollen.

Donnerstag, 22. August, 21.00 Uhr, Arkadenhof der Universität Bonn

Der Bettelpoet

John Barrymore als François Villon und Conrad Veidt als König Louis XI in einem äußerst unerhaltsamen Kostümfilm mit beindruckenden Set Designs von William Cameron Menzies.

Freitag, 23. August, 21.00 Uhr, Arkadenhof der Universität Bonn

Anders als die andern

Der erste Film der Welt, in dem Homosexualität thematisiert wird, entstand kurz nach dem Ersten Weltkrieg, als die Zensur aufgehoben war.

Freitag, 23. August, 22.30 Uhr, Arkadenhof der Universität Bonn

Die rote Herberge

Jean Epsteins erster großer Film basiert auf einer Geschichte von Honoré Balzac, die um die Wende vom 18. zum 19. Jahrhundert spielt.

Samstag, 24. August, 21.00 Uhr, Arkadenhof der Universität Bonn

Die Lichter des Broadway

Zeitungsmagnat William Randolph Hearst finanzierte den Film, um die Karriere seiner Freundin Marion Davies zu befördern. Sie brilliert in einer Doppelrolle als Zwillinge, die nach der Geburt getrennt werden.

Samstag, 24. August, 22.30 Uhr, Arkadenhof der Universität Bonn

Tragödie Zirkus Royal

Alfred Lind, ein Spezialist für Zirkusfilme, vermengt auf ganz eigenwillige Weise Elemente von Melodrama, Thriller, Science Fiction und Horrorfilm.

Sonntag, 25. August, 15.00 Uhr, Kulturzentrum Brotfabrik

Die Anfänge von Technicolor

Die auf Schwarzweißmaterial hergestellten Stummfilme wurden oft handkoloriert oder szenenweise chemisch eingefärbt.

Sonntag, 25. August, 17.00 Uhr, Kulturzentrum Brotfabrik

Das Bauhaus im Film

Vergeblich forderte Lászlo Moholy-Nagy, der 1923-28 am Bauhaus unterrichtete, die
Einrichtung einer Filmwerkstatt.

Sonntag, 25. August, 21.00 Uhr, Arkadenhof der Universität Bonn

Komische Schöpfungen & Herzensangelegenheiten

Emile Cohl war der Pionier des Zeichentrickfilms, dessen Strichmännchen in einer mit wenigen Linien angedeuteten, sich ständig verwandelnden Welt surreale Abenteuer zu bestehen hatten.

Sonntag, 25. August, 21.00 Uhr, Arkadenhof der Universität Bonn

Majestät schneidet Bubiköpfe

Eine vergnügliche Komödie in schwedisch-deutscher Koproduktion des Regisseurs Ragnar Hyltén-Cavallius, dessen Film DIE SIEBEN TÖCHTER DER FRAU GYURKOVICS 2016 bei den Bonner Stummfilmtagen wiederentdeckt wurde.